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Rhetorische Mittel - Rhetorikkurs

Wer möchte nicht als Redner die Kunst der Rhetorik beherrschen, bei seinen Zuhörern Aufmerksamkeit, Anklang und Zustimmung erhalten, rhetorische Mittel verwenden, Impulse setzen oder Aktivitäten forcieren?

Ein gut konzipierter und durchdachter Inhalt darf das Publikum weder langweilen noch ermüden.
Der erkennbare rote Faden soll von Anfang bis zum Ende die Zuhörer mit Spannung begleiten und ihnen verschiedene Wege aufzeigen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für einen kompetenten Vortrag, der mit einem Stichwortkonzept gut vorbereitet werden kann. Jedoch kommt es auch ganz wesentlich auf die Fähigkeiten in der Rhetorik und an, die den Erfolg bestimmen, ein Aha-Erlebnis bewirken, einen Funken überspringen lassen, rhetorische Mittel verwenden und überhaupt einen bestimmten Inhalt auch verständlich und nachhaltig anbieten können. Nicht jeder ist von Natur aus redegewandt und ein Experte im Fach Rhetorik. Jedoch kann man die Kunst der Rhetorik erlernen, einüben und rhetorische Mittel verwenden, um mehr Selbstsicherheit zu erhalten, seine Kompetenz zu zeigen und erfolgreich zu sein. 

Ein Kurs im Fach Rhetorik richtet sich an jeden, der bei Präsentationen, Produktvorstellungen, Vorträgen und Argumentationen schlagfertig und sicher, authentisch und souverän mit Spannung und Esprit, Charme und Witz kommunizieren und rhetorische Mittel einsetzen möchte. Mit den wirksamsten rhetorischen Stilmitteln aus einer Liste von vielen Alternativen erhalten die Teilnehmer nicht nur einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten überzeugender Beispiele für gelungene Auftritte, sondern können auch durch viele Übungen und rhetorischen Mittel ihr Wirkungspotenzial verbessern. 

Um rhetorische Stilmittel gezielt anwenden zu können, sollte man zunächst die wichtigsten kennen, die eine lebendige Sprache und dem Zuhörer bildhaft ein besseres Verständnis des Gesagten vermitteln sowie verstärkt seine Aufmerksamkeit und sein Interesse hervorrufen.

Rhetorische Stilmittel für den richtigen Einstieg
Zu Beginn einer Rede ist der Einstieg mit den treffenden Worten wichtig.
Hier bieten sich die folgenden Stilmittel: 

1. Alliteration, die Wiederholung der Anfangsbuchstaben aufeinander folgender Begriffe sehr gut an, wenn sie sinnvoll in den Inhalt eingebunden werden. Ein Beispiel hierfür ist: "Licht lockt Leute" und auch 
2. Anapher, die Wiederholung von Wörtern am Anfang wie Schnell.../ schnell... / schnell...

Rhetorische Stilmitte für die bildhafte Sprache
Folgende rhetorische Stilmittel spiegeln dem Zuhörer bildhaft eine Aussage zum besseren Verständnis wider:

1. Adynaton, um etwas Unmögliches zu erklären oder den Widerspruch eines Inhalts zu beschreiben wie z. B.: "Eher geht eine Kamel durch das Nadelöhr, als dass dieses oder jenes geschieht.

2. Hyperbel, um einen Sachverhalt oder einen Gegenstand übertrieben darzustellen.
Das Beispiel: "Er hat einen Mund wie ein Schlachtschwert" soll die aggressive Sprechweise eines Menschen verdeutlichen.

3. Tautologie, um Aussagen mit sinnhaften Bildern zu wiederholen.
Die Beispiele: "in Bausch und Bogen" oder "durch dick und dünn" bekräftigen das vorher Gesagte.

4. Personifikation, um Aussagen zu beleben. 
Ein Beispiel hierfür ist: "Angst und Hoffnung geben sich die Hand".


Rhetorische Stilmittel für eine lebendige Sprache

Weitere rhetorische Stilmittel lassen die Sprache lebendig und spannend erscheinen wie 

1. Onomatopöie, die die "Laute malt" wie z. B. bei den Worten: bruzzeln, kratzen, scheppern, säuseln, zischen, lallen oder 

2. Pleonasmus mit Hinzufügung eines Adjektivs, dessen Bedeutung bereits im zugehörigen Nomen enthalten ist wie "kaltes Eis", "weißer Schimmel" oder "schwarzer Rappe".

3. Antithese als Darstellung entgegengesetzter Begriffe wie "Jung und Alt"; "Gut und Böse"; "Groß und Klein"; "Weit ist das Meer und eng der Horizont".

Rhetorische Stilmittel für die Interaktion mit den Zuhörern

Um die Zuhörer direkt ansprechen zu können, eignen sich weitere rhetorische Stilmittel wie

1. Die rhetorische Frage, eine scheinbare Form der Frage, deren Antwort eine Zustimmung der Zuhörer schon voraussetzt. Ein Beispiel: "Ist es nicht so, dass ....." oder 

2. Der Ausruf mit entsprechender Formulierung wie z. B: "Bleiben Sie in Bewegung"!

Viele weitere rhetorischer Mittel stehen noch zur Verfügung, die je nach Geschmack verwendet werden können.


Hier liegt es an der Persönlichkeit des Redners, welche rhetorische Mittel er wählt und welche zu ihm passen. Wichtig ist jedoch in der Rhetorik immer, dass die Aussagen authentisch sind und nicht zu viele rhetorische Mittel angehäuft werden, was so künstlich und überzogen auf die Zuhörer wirkt.

Im Kurs Rhetorik erhalten die Teilnehmer viele rhetorische Mittel als 
"Handwerkszeug ", die in Übungen vertieft und durch gezieltes Feedback begleitet werden.

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