Rede halten - Vortrag halten
Wenn
die Wahl besteht, sollte man sein Publikum unterhalten und nicht belehren. So
mancher Pitch wurde nur aus dem Grund verloren, weil der Präsentator sich allzu
Oberlehrerhaft verhielt. Wer belehrend auftritt, stellt seine Zuhörer als dumm
dar, das gefällt nicht jedem.
Unterbrechungen in der Rede oder der
Präsentation sind Denkpausen. Pausen die geschickt eingesetzt werden sind
rhetorische Mittel und erhöhen die Aufmerksamkeit des Zuhörenden. Sie schaffen
eine Dramaturgie wie in einem Theaterstück. Jeder Fernsehschaffende weiß von
der Wirkung der so genannten Cliffhänger.
Eine durch eine bestimmte Ursache
hervorgerufene Wirkung nennt man Effekt. Ist die Kausalität stimmig, tritt
dieser Effekt ganz von alleine auf. Jede Übertreibung in dieser Richtung ist
Effekthascherei. Sie wird bemerkt und übel genommen, vor allem bei geschäftlichen
Angelegenheiten. Effekthaschereien sind keine rhetorische Mittel sondern ein
Zeichen von Unsicherheit.
Vorsicht, der Körper redet mit
– rhetorische Mittel in der Körpersprache.
Es ist nicht nur die Wirkung der Worte die eine gute Präsentation oder eine
freie Rede ausmachen. Die Körpersprache trägt wesentlich dazu bei Überzeugend
zu sein. Leider ist die Körpersprache auch viel verräterischer als das
gesprochene Wort. Gerade beim frei Sprechen sind Unsicherheiten oder Lügen
schnell zu erspüren und schaffen bei den Zuhörern ein Gefühl der Verunsicherung
und der Ablehnung. Wer sich also in seinem Wesen verstellen möchte um einen
guten Eindruck zu machen, wird selten Erfolg haben. Du bist was du ausstrahlst,
und das was du ausstrahlst das zieht Andere an – oder auch nicht. Ein Lächeln
ist das einfachste rhetorische Mittel der Körpersprache mit einem anderen
Menschen in Kontakt zu treten. Lächeln und der Augenkontakt sind die
wichtigsten Instrumente bei einer Präsentation.
Und am Schluss der wichtigste
Ratschlag beim frei Sprechen und bei der Präsentation. Tritt selbstbewusst auf,
mach’s Maul auf, hör zweitig auf.





